BettGerade die Einrichtung kleiner Wohnungen erfordert nicht nur Geschmack, sondern auch Überlegung und Augenmaß, um alle Funktionen geschickt, attraktiv und behaglich auf relativ kleiner Fläche unterzubringen. Weniger ist mehr, lautet das Motto. Mit einem einheitlichen Farbkonzept und geschickt gesetzten Akzenten lässt sich auch auf wenigen Quadratmetern eine angenehme Wohnatmosphäre schaffen.

Eine kleine Wohnung wirkt großzügiger, wenn sich der Bodenbelag durch alle Räume zieht. So verbinden sie sich optisch zu einer Fläche, während unterschiedliche Beläge die Räume kleiner wirken lassen. Parkett, Dielen oder Fliesen eignen sich besonders gut und geben die Möglichkeit, einzelne „Inseln“ wie beispielsweise die Sitzgruppe durch einen Teppich zu akzentuieren. Ähnliches gilt für die Wände. Statt unterschiedlicher Farben oder Tapeten, womöglich noch mit starken Mustern, bietet es sich an, die Wandfarbe einheitlich zu halten. Je kleiner die Wohnung und je geringer der Einfall von Tageslicht, desto heller sollte der Farbton sein. Der Rahmen steht? Dann geht es ans Einrichten. Auch hier liegt die Kunst in der Beschränkung. Ein bis zwei Lieblingsfarben geben den Grundton an und werden in den Strukturen und Materialien der Stoffe für Polstermöbel, Fensterdekorationen oder der Teppiche variiert. Am besten gelingt das, wenn man auf eine Kollektion zurückgreifen kann, in der Polster- und Dekostoffe aufeinander abgestimmt sind.

Finden Wohnen und Schlafen in einem Raum statt, ist ein Schlafsofa eine mögliche Lösung. Da bei vielen Modellen das bequeme Sitzen zulasten des Schlafkomforts geht, empfiehlt es sich, vorher Probe zu liegen. Die Beschläge sollten robust und leicht zu handhaben sein, damit das tägliche Auf- und Zuklappen problemlos funktioniert. Wem das zu lästig ist, der macht ein einfaches Polsterbett mit großen, dekorativen Kissen und einem passenden Überwurf zum „Daybed“. Für die nötige Privatsphäre sorgen bei Bedarf ein stoffbespannter Paravent oder ein halbhohes Regal als Raumtrenner.