Immer mehr Menschen möchten in der Stadt wohnen – doch zentral gelegene Bauplätze sind selten und teuer. Bundesweit entwickeln Großstädte jetzt neue Strategien, um der Nachfrage gerecht zu werden: Hafenanlagen und Flussufer werden zu schicken Neubaugebieten. Die Hauptstadt macht es vor: Ob im Tegeler Hafen, an der Oberhavel oder am Spandauer Schifffahrtskanal – überall entstehen in Berlin neue lebendige Stadtteile am Wasser. Sie liegen zentral und bieten ihren Bewohnern eine attraktive Mischung aus Arbeiten, Wohnen und verschiedenen Freizeitmöglichkeiten. Ein besonderes Flair, das man auch in der Hamburger Hafencity schätzt. Und selbst wenn auf der zurzeit größten Baustelle Europas noch längst nicht alles fertig ist, so fasziniert sie mit ihren Uferfassaden sowie modernen Büro- und Wohnhäusern doch schon jetzt Tausende von Besuchern.
Dieser Trend hat neben Berlin und Hamburg längst andere Städte erreicht. Auch Bremen, Köln, Frankfurt oder Duisburg beleben ihre citynahen Hafenflächen neu. Zufall? Fest steht, dass viele ehemalige Industrieanlagen und -regionen ausgedient haben: Riesige Containerschiffe brauchen zum Beispiel Platz und enorme Wassertiefen. Ansprüche, die heute kaum noch ein innerstädtischer Hafen erfüllen kann. Zeit also, städteplanerisch zu neuen Ufern aufzubrechen. „Gute Zeiten für Käufer und Bauherren, die eine Wohnung, ein Haus oder ein Grundstück mitten in der Stadt suchen und trotzdem nicht auf Weite verzichten wollen“, erklärt BHW-Expertin Iris Laduch. „Immobilien mit Blick aufs Wasser sind schon immer begehrt gewesen, in Zukunft werden diese Lagen an Attraktivität noch zulegen.“Copyright © 2009 Wohnen, Leben, Genießen
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